"Die Erde trägt ein Kleid aus Worten"

Stark erweiterte 2. Auflage mit neuen Zeichnungen und Fotos der Schriftstellerin
Europa Verlag Zürich, 2010
HC, 220S.
CHF 35,-/€24,-(D)/€24,70(A)
ISBN 978-3905811162

Beatrix Kramlovskys Erde umfasst viele Welten: Außenwelten, Innenwelten, Heimatwelten. Jede hat ihr eigenes Kleid aus Worten, fein und dicht gewebt. So ist ein subtil suchendes und mit leichter Hand präzise zeichnendes Reisebuch entstanden, eines, das im Lesen erlesen wird.

Alfred Komarek

Heimat und Fremdsein, Ankommen und Fortgehen - das sind die zentralen Themen dieses außergewöhnlichen Reisetagesbuchs, das einen Zeitrahmen von 1974 bis 2008 umspannt, und von Menschen auf vielen Kontinenten erzählt, sich mit unterschiedlichsten Kulturen und politischen Strukturen beschäftigt und der freundlichen Neugier und Offenheit verpflichtet ist.

AUSLESE

Radioropa Hörbuch @ 2006
Gelesen von Tobias Triebswetter ISBN 3-86667-458-9
5 Audio-CDs, Laufzeit 5:22 Std., UVP € (D) 9,80 € (A) 9,80 sFr 17,60

"Die Erde trägt ein Kleid aus Worten."

Reisesplitter und Passepartouts
Prosa und zahlreiche Tuschezeichnungen von B.M. Kramlovsky 175 Seiten, steifer Einband mit Schutzumschlag; 15 x 22 cm ISBN 3-901117-82-2; € 17,90; sFr. 31,70

Zum Buch:
Heimat und Fremdsein, Ankommen und Fortgehen – das sind die zentralen Themen dieses außergewöhnlichen Buches. Schon in ihren früheren Publikationen hat sich die Autorin mit diesen Themen auseinandergesetzt, noch nie jedoch so unmittelbar und bedingungslos. Die Reisen in die verschiedensten Teile der Erde erlebt sie offen, hinterfragend und als ein Geschenk für sich selbst. Eindrücke exotischer Kulturen und deren Besonderheiten, ihre Reise-Begegnungen und Freundschaften – vor allem mit Frauen – bringt sie mit nach hause, in die Heimat. In all ihren reisenden Jahren entstanden nicht nur fiktive Prosa und Beschreibungen, sondern auch Bilder, flüchtige Tusche-Zeichnungen, Reiseimpressionen, Augenblicke des Innehaltens im Unterwegssein.
Und der Begriff Heimat wurde zunehmend identifizierbar mit einem offenen Landstrich, welcher der Schriftstellerin in den letzten Jahren zum Wohnort, zur Raststätte wurde, dem niederösterreichischen Weinviertel, von wo sie wieder aufbricht zu neuen Erkundungen.

Pressespiegel:

„….Aus ihren vielen Reisen, Begegnungen dabei….stammen die Texte zu ihrem neuesten Buch, trefflich „Die Erde trägt ein Kleid aus Worten – Reisesplitter und Passepartouts“ betitelt….. Es sind Reiseeindrücke mit starken subjektiven Zusätzen, sie hinterfragt, vermeidet geschickt jeden postkolonialen Ansatz, zeigt uns ihre Reise-Begegnungen vor. Und: sie, die im literarischen Bereich ebenso tätig ist wie im bildnerischen, lieferte zum Buch Tuschezeichnungen, skizzenhaft, eindrücke, Momentaufnahmen, Landschaften, Menschen. Kein Kunstband mit Texten, sondern eine Anthologie von hier (Weinviertel, wo die Autorin lebt) nach Teheran, Türkei, Neuseeland, Kanada….und zurück. Fortgehen und Ankommen, Menschen in Bild und Text.“

Nils Jensen in Buchkultur Österreich spezial 2006/107 B

…..Beatrix M. Kramlovsky hat sich als Krimiautorin längst einen Namen erarbeitet, doch frönt sie hier in oft sehr leisen aber höchst aufmerksamen Tönen der Leidenschaft des Reisens….. Mit einer sensiblen Offenheit erzählt sie von fremden Kulturen und Eigenarten, hinterfragt und vergleicht. Dazwischen finden sich immer wieder Tuschezeichnungen, die ihre zweite Passion als bildende Künstlerin aufzeigen. ….manche Passagen erinnern an Bruce Chatwin; an eine Profession, die rar geworden ist: Reiseliteratur im Sinne jeder feinen, einprägsamen Schilderungen, die weit über jeden Reiseführer hinausgehen und dabei Literatur vom Feinsten sind….

Rudolf Kraus in Literarisches Österreich 2/2006

„….Beatrix M. Kramlovsky hat sich als Krimiautorin längst einen Namen erarbeitet, doch frönt sie hier in oft sehr leisen, aber von höchster Aufmerksamkeit getragenen Tönen der Leidenschaft des Reisens…. Mit sensibler Offenheit erzählt (sie) von fremden Kulturen und Eigenarten, hinterfragt und vergleicht. Dazwischen finden sich immer wieder Tuschezeichnungen, die von der zweiten Passion der Autorin als bildende Künstlerin zeugen. Es ist kein lautes Werk, das die Autorin hier vorlegt und manche Passagen erinnern an Bruce Chatwin – und damit an eine Profession, die mittlerweile rar geworden ist: das Verfassen von Reiseschriften im Sinne jener feinen, einprägsamen Schilderungen, die weit über das Angebot eines jeden Reiseführers hinausgehen und zugleich Literatur vom Feinsten sind…..
Ein Buch, dessen Lektüre sich auf jeden Fall lohnt – wie eine Speise, die einem zwar schmeckt, aber einen fremden Geschmack am Gaumen hinterlässt, der ein ganz klein wenig verstört.

Rudolf Kraus in „Neue Wiener Bücher Briefe“ 1/2007

"Auslese"

Kriminalroman, NÖ Literaturedition 2002, 207 S. ISBN 3-901117-58-X, 17 €

Zum Buch:
Der geschiedene Polizeiinspektor Lothar Haberl wird zu einer Leiche im 3. Wiener Gemeindebezirk gerufen. Sowohl die Tötungsart als auch die Inszenierung machen ihm sofort klar, dass sich hier ein ungewöhnlicher Mörder betätigt hat. Die Recherchen führen ihn ins Arbeitsmarktservice, wo die Arbeitslosigkeit der einen den Job der anderen garantiert. Daraus resultiert eine aufgeheizte Atmosphäre, in der andere Regeln als draußen zu gelten scheinen. Seine persönlichen Schwierigkeiten kulminieren gleichzeitig mit der Fallentwicklung: der Mörder entpuppt sich als Serientäter.

Pressespiegel:

Ein Kriminalroman, der in Wien spielt, und eine Fortführung nahe legt. Lothar Haberl hat das Zeug zum Serienhelden.
(Buchkultur)

Der Trick mit den stilistisch so anders gestalteten Zwischentexten, das psychologische Panorama, das hier entwickelt wird, lassen mich begeistert behaupten, es gibt in Österreich eine Autorin, die Henning Mankell das Wasser reichen kann, Beatrix Kramlovsky
(Marianne Gruber in der Österr. Gesellschaft f. Literatur)

"Das Risiko"

Geschichte eines Verbrechens, Roman, Milena Wien 1997,
ISBN: 3-85286-038-5

Zum Buch:
Emma meint, alles zu haben, was ein erfülltes Leben ausmacht: einen faszinierenden Beruf als Wissenschafterin, einen Mann, mit dem sie glücklich verheiratet ist, zwei Söhne, Geld. Die Schatten, die es aus ihrer Kindheit gibt, hat sie tunlichst ausgeblendet, sogar ihr Geburtsland unter seltsamen Bedingungen verlassen. Die Wendung zum Fatalen beginnt, als im streng abgeschirmten Labor ein Mord geschieht und eine genmanipulierte Maus entwischt. Emma, die verführt ist durch den Rausch der Machbarkeit, durch die Möglichkeit zu individueller Auslese bei "lebender Materie", muss feststellen, dass der geliebte Mann weder in ihrer Arbeit noch an Moral interessiert ist. Für ihn zählt lediglich der gute Ruf der Firma, der sich in klingender Münze niederzuschlagen hat. Mit Emmas Schock kann er nicht umgehen. Die Kinder entfremden sich ihrer Mutter. Emma, eine moderne Medea, wird zu einem kalten, harten Schatten ihrer selbst, der auf die letzte Chance wartet.

Pressespiegel:

Bleibt trotz des Themas betont kompromisslos und immer im Bereich des Möglichen.
(Wienerin)

Beatrix Kramlovsky erzählt in der "Giftmelange" DAS RISIKO sensibel die Geschichte einer Frau, die sich eines Tages in ihrer Welt nicht mehr zurechtfindet.
(Kultur!News Kassel)

Kramlovsky schafft es, ihren Roman über einen gewöhnlichen Wissenschaftsthriller hinaus zu einem Psychothriller zu erheben, der zum Schluss hin wirklich nur noch für starke Nerven geeignet ist.
(Margret Holota in der Stadtzeitung Hamm/Westf.)

"Von der Tücke der Zeit"

Theaterstück für zwei Schauspielerinnen, Sommer 2004

"Angeln in Zwischenräumen"

Schauspiel in zwei Akten für sechs Personen, Theateranthologie der NÖ Literaturedition, Mai 2000, 10 Hefte im Schuber
ISBN: 3-901117-45-8, 21,80 €

Thema:
Sind wir von den Meinungsmachern der Medien derart manipulierbar, dass wir unseren Lebensstil den Filmen im Fernsehprogramm angleichen, sind wir Vorbild oder bereits Nachäffer fiktiver Seifenopern?

Inhalt:
ein Jugendlicher rückt von zuhause aus, um herauszufinden, was für ihn real und was außerhalb elterlicher Wahrnehmung wirklich ist. Der Sprachverlust aller Beteiligten führt zu einem aneinander Vorbeileben, einem Zerbrechen brüchiger Gemeinschaften

"Eine unauffällige Frau"

Erzählungen, mit 9 Illustrationen von U. Klepalski, NÖ Literaturedition 1996, ISBN: 3-901117-26-1, 9,45 €

Pressespiegel:
In den Erzählungen der 1954 geborenen Autorin findet sich nichts Spektakuläres, nichts Geschöntes. Doch liegt ein poetischer Zauber über den Beschreibungen selbst einfachster Geschehnisse. Mit Pflanzen, Steinen, Landschaften ist die Autorin ebenso vertraut wie mit den Abgründen der menschlichen, meist weiblichen Psyche.
(ORF)

In diesem zweiten Buch von Kramlovsky wird ihre Stärke, Gegenwartswelt psychologisch glaubhaft nachzuzeichnen, sichtbar.
(Barbara Neuwirth in "Literatur aus Österreich")

Kramlovsky beschreibt konsequent die Realität und kratzt so lange an der Oberfläche, bis nur nackte Haut übrig bleibt.
(Zdenka Becker)

"Das Chamäleon"

surreale Novelle, Wiener Frauenverlag 1989

Zwei junge Frauen, die einander durch ihr konträres Wesen perfekt ergänzen, suchen in der Abgrenzung voneinander nach Identität. Sie spinnen ein dichtes Netz gemeinsamer Erfahrungen, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Überraschend kippt die Erzählung aus dem alltäglichen und ein Alptraum beginnt.