Seminare für Lesezirkel und Bibliotheksrunden
Wie verwandelt ein Autor Realität in spannende Lektüre? Wie wird der Leser dazu gebracht, dass er ein Buch nicht mehr weglegen kann und wieso sind Verfilmungen oft enttäuschend? Wie sehen wir Frauen uns und die Frauen in anderen, fremden Kulturen? Wie werden wir selbst geschildert? Welches Bild wird von uns in Büchern für die nächsten Generationen geschaffen? Erkennen wir uns wieder? Sind wir tatsächlich Vorbilder für zukünftige Klassiker? Gleichen wir den Heldinnen, die Schriftsteller in uns sehen?
Und worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen Rosamund Pilcher, Stephen King, Margret Atwood und Thomas Bernhard?
Es geht nicht nur um ein Angebot, was lesenswert wäre, was ich als interessant empfinde.
Verschiedene Punkte: Was kann lesen bewirken? Warum hören wir so gerne Geschichten? Was können fiktive Gestalten im realen Leben für einen Einfluss haben. Was kann man von Frauen lernen, die in völlig fremden Kulturen leben? Was ist gemeinsam, was ist trennend? Tratsch und das Phänomen der Trivialliteratur. Genres und wie suche ich aus, welche Bücher in welchen Momenten zu mir passen könnten. Qualitätsmerkmale. Wie schwer ist schreiben wirklich?
„Manchmal glaube ich, der Himmel muß ein dauerndes, unerschöpftes Lesen sein.“
Virginia Woolf
„wir halten uns an die Schrift, weil ein anderes Geländer haben wir nicht.“
Thomas Kling, zitiert von Fr. Mayröcker.
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Frauen in Ausnahmesituationen – Prüfung, Bewältigung, Genuss
Seminar
Zeitrahmen: entweder 8 Doppelstunden oder ein intensives Wochenende
Teilnehmer: Bücherwürmer, Literaturfreunde, AutorInnen
8 – 20 Personen
Literarische Beispiele aus drei Jahrtausenden und unterschiedlichen Kontinenten werden einander gegenüber gestellt.
Zu den Schwerpunkten: Sucht und Hörigkeit,
Krieg und Vertreibung,
Irrfahrt und Neubeginn,
Krankheit und Tod,
Gier und soziale Stellung,
Recht und Liebe
In intensivem Gespräch werden literarische Beispiele und individuell erlebte Realität einander gegenüber gestellt.
Ich bringe alle Texte samt Hinweisen, Hintergrundinformationen, Zitaten mit.
Preis auf Anfrage
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Typen und Charaktere
Ich und meine Nachbarinnen als Helden der zeitgenössischen Literatur
Seminar
Zeitrahmen: 7 Mal eine Doppelstunde oder ein intensives Wochenende
Textstellen und Ansichtsexemplare bringe ich mit.
Themen und Bücher:
Ein Kind, das nicht der Norm entspricht
Eva Maaser: Der Mohrkönig im Vergleich zu Gabriela Jaskulla: Glückstadt
Mutter-Tochter Verhältnis – aus dem Blickwinkel der Tochter
Margit Schreiner „Heißt lieben“, Colm Toíbín „Das Feuerschiff von Blackwater“
Sehnsucht und Lebenslügen
Evelyn Grill: Winterquartier, Jostein Gaader: „Das Leben ist kurz“,
Ljudmila Ulitzkaja: Die Lügen der Frauen
Alzheimer und Altern
Arto Paasilinna: Der Sommer der lachenden Kühe, Martin Suter: Small World
Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt
Margaret Atwood: Der Report der Magd, Jeffrey Eugenides Die Bratenspritze, Fatou Diome: Das passende Gesicht,
Jayne Anne Philips: MutterKind
Liebe
Katherine Mansfield: Über die Liebe, Meir Shalev: Judiths Liebe,
Lily Tuck: Die Geliebte des Diktators,
Uwe Timm: Die Entwicklung der Currywurst
Unterwegs sein, Reisen und sich verändern
Alice Walker: Die Farbe Lila, Peter Esterhazy: Die Hilfsverben des Herzens,
Azar Nafisi: Lolita lesen in Teheran
Die aufgelisteten Bücher werden mit Neuerscheinungen und vergessenen Büchern gemeinsam diskutiert.
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Literarische Heldinnen – Leitfiguren und Spiegelbilder?
Vortrag
Protagonistinnen aus der österreichischen Gegenwartsliteratur im Vergleich mit Heldinnen der internationalen Prosa.
Eine komparatistische und persönliche Auseinandersetzung mit Romanen aus verschiedenen Kulturkreisen, erschienen (oder in deutschen Übersetzungen veröffentlicht) innerhalb der letzten 20 Jahre.
Was ist österreichisch an der österreichischen Gegenwartsliteratur?
Blickwinkel, Erwartungen und Gegebenheiten – Innenansichten von einer exotischen Sprachinsel
Dauer ca. 90 Minuten. Anschließend Diskussionsmöglichkeit
Honorar: 300 €
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Workshops kreatives Schreiben
Geschichten erzählen ist eine fast verloren gegangene Kunst, weil wir von TV-Serien jeden Tag geradezu überschüttet werden. Viele Menschen wissen gar nicht mehr, dass sie selbst lebende Bücher sind, dass sie Geschichten und Sichtweisen im Kopf haben, die es Wert wären, erzählt zu werden. In meinen Workshops in unterschiedlichen Kulturräumen habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Begeisterung für das geschriebene Wort lange danach noch anhält, dass Kunst tatsächlich als Bereicherung des eigenen Lebens erfahren wird und eine bleibende Änderung in der Wahrnehmung stattfindet. Das ist der Grund, warum ich für Projekte mit Amateuren plädiere, warum ich es für wichtig erachte, zu vermitteln, was Kunst im Leben des Einzelnen bewirken kann, nicht nur als genießender passiver Rezipient, sondern auch als aktiv Gestaltender.
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Sprache als Spiegel
Das literarische Bild der modernen Frau auf 5 Kontinenten.
Workshop für Lesende, die gerne einmal schreiben wollen
Ein lebhafter Diskurs rund um moderne Schriftstellerinnen, Bücher und Lesende
Eine Leseliste wird gestellt, die Textproben bringe ich mit und können leicht kopiert werden.
Keinerlei literarische Vorkenntnisse (auch für die Übungen) nötig. Bedingung: Leselust
Wochenende (12 Stunden)
Höchstanzahl der TeilnehmerInnen: 12
Preis auf Anfrage
Es wird eine Einführung in die Techniken des Erzählens angeboten und gezeigt, worum es beim Geschichten Erzählen geht, erzählerische Tricks werden mit Übungen verbunden und ein bisschen an Sprachkompetenzen gearbeitet.
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Feindschaft – zwischen Tragödie und Farce
Kreative Umsetzung von Aggressionen in literarischen Kabinettstücken oder: wie wird der Mord im Kopf zur Kunst
Workshop
Zeitrahmen: ca. 16 Stunden oder ein intensives Wochenende
Begrenzte Teilnehmerzahl: höchstens 10
Preis auf Anfrage
Das Thema Feindschaft wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln besprochen. Da Mord die brutalste und auf jeden Fall barbarischste Form einer Konfliktlösung darstellt, kann es nur darum gehen, ihre Darstellung zur Kunst zu machen. Die Faszination des Tabus, die Frage, warum wir Menschen gewalttätig agieren, warum wir in der Zerstörung eine kurzzeitige Befreiung sehen, und warum wir mit unseren Revieren, unseren Grenzziehungen in allen Bereichen Käfige oder Freiräume schaffen, sind die Themen der Werkstatt.
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Internetkurs privat daheim:
Die Erschaffung fiktiver Wirklichkeiten
oder
Wie erlerne ich, spannend zu erzählen?
Der Kurs ist individuell, das Arbeitstempo bestimmen Sie!
In zehn eingehenden Kapiteln mit einer Menge an Beispielen und vor allem an
Übungen lernen Sie Figurenentwicklung, Figurenführung, Handlungsaufbau,
Organisation, Setting, dramaturgische Kniffe, Dialogführung, sprachliche
Verbesserungen, literarische Umsetzung von Ideen und Perspektiven.
Ablauf:
Nach Einzahlung der Hälfte der Kursgebühr erhalten Sie die ersten fünf
Kapitel. Sämtliche Übungen, die Sie zurücksenden, werden sofort korrigiert und
besprochen. Eventuelle längere berufliche oder private Auszeiten werden
natürlich von beiden Seiten berücksichtigt. Nach Beendigung der ersten Hälfte
und Einzahlung der noch fehlenden Kursgebühr erhalten Sie den 2. Teil.
Anmeldung über die Kontaktadresse
Kosten für einen Teil 400 € (brutto, inkl. 20% UST)
(mit Honorarnote)
Anmeldemodus:
Nähere Informationen dazu telefonisch oder per eMail
beatrix@kramlovsky.at
