Beatrix Kramlovsky

Kramlovsky beschreibt konsequent die Realität und kratzt so lange an der Oberfläche, bis nur nackte Haut übrig bleibt.

Zdenka Becker

invasion der wuensche

Roman
Kitab-Verlag 2015
ISBN 978-3-902878-41-0
ca. 180 Seiten, € 16

Rosa will ihrem Leben ein selbstbestimmtes Ende bereiten. Von ihren Ängsten überwältigt hat sie das Gefühl für Familienprobleme und Disharmonien verloren, lässt Freunde und Lieben hinter sich, um in Süditalien, wo ihrer Meinung nach alles begonnen hat, tödlichen Frieden zu finden. Doch auch ihre Enkelin Johanna kann gut mit Geheimnissen umgehen und nutzt sie ungeniert, um die Familie zu retten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.


Und was ich auch tue, verwandelt sich ein für alle Male in das, was ich tat.
Wislawa Szymborska

 

Pressestimmen

...Es ist ein mitreißendes, eindringliches und ergreifendes Buch, in dem eine gehörige Fülle an Lebensfreude und -erfahrung steckt.....Beatrix Kramlovskys "Invasion der Wünsche" ist eine intensive, behutsame und poetische Geschichte, die lange nachwirkt und nicht so schnell aus dem Kopf verschwindet. Und das ist gut so.
Rudolf Kraus im PODIUM 179/180

Ein großartiges Buch, voll Menschenkenntnis, Psychologie und vor allem durchdrungen vom Lebens-Gesellschafts- und Sexualverständnis einer Frau. In einer eindringlichen, stellenweise überdeutlichen Sprache geschrieben, die fesselt, aufrüttelt, aber auch erschüttert. Die zu lesen ein literarisches Erlebnis ist.
Michael Stradal in"Literarisches Österreich 2015/2"

Was bleibt, wenn man erfährt, dass das Leben nicht irgendwann.... endet?... Rosa nimmt die Möglichkeit, Zeitpunkt und Umstände des todes selbst zu bestimmen: sie unternimmt eine Reise nach Italien.... Aber dann kommt alles anders. Ein wunderbar poetisches Buch, nicht nur über das Sterben, sondern über das Leben.
Clementine Skorpil in "Die Presse"

Kramlovsky stellt bei ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstbestimmung die Frage nach der Veranstwortung für die Gemeinschaft in den Vordergrund. Sie zeichnet ihre ProtagonistInnen einfühlsam und umkreist ihre Fragestellungen in immer neuen Spiralen. Eine Geschichte mit Nachhall.
Lisa Lercher im "Weiberdiwan"